Don Bosco School of Life in Kapstadt, Südafrika

Im Großraum Kapstadt gibt es trotz des relativen Wohlstands der Region eine große Gruppe benachteiligter Menschen infolge von Arbeitslosigkeit und Armut. Die Zahl steigt nicht zuletzt auch aufgrund derjenigen, die in Hoffnung auf Arbeit nach Kapstadt kommen, jedoch keine finden. In den Townships, den Armenvierteln Kapstadts, ist die Situation am schlimmsten. Junge Menschen haben am meisten unter dieser Ausweglosigkeit zu leiden. Persönlichkeitsentwicklung und Selbstbewusstsein der Jugendlichen werden dadurch maßgeblich negativ beeinflusst. Damit einhergehend kommt es zu Marginalisierungsphänomenen wie dem verstärkten Alkohol- und Drogenkonsum, zunehmender Gewalt und Kriminalität.
Das Don Bosco School of Life Programm existiert seit 1998 und wurde seitdem ständig verbessert. Das Programm richtet sich an die benachteiligten Jugendlichen aus den Townships. Ihnen soll eine Chance gegeben werden einen Ausweg aus diesem Teufelskreis zu finden. Mit Hilfe gezielter Beratung, Bildung und der Vermittlung sozialer Kompetenzen werden Jugendliche mit großem Erfolg wieder in die Gesellschaft reintegriert. Jedes Jahr wird eine Evaluation des Programms durchgeführt, um es weiter zu entwickeln.

Ziele:

24 benachteiligte männliche Jugendliche im Alter von 16 bis 24 Jahren aus den Townships von Kapstadt werden in die Gesellschaft reintegriert und erarbeiten ihr eigenes Einkommen.

Aktivitäten:

Das Förderprogramm beinhaltet ein einjähriges Ausbildungs- und Motivationstraining, welches neben fachlichem Wissen und beruflichen Grundkenntnissen auch lebenspraktische Fähigkeiten und soziale Kompetenzen vermittelt. Ein weiterer Bestandteil ist die Familienberatung, um die Jugendlichen nach Möglichkeit wieder in ihre Familien zurück zu führen. Alle erhalten Unterkunft, Verpflegung und Kleidung. Um eine Integration in den Arbeitsmarkt zu vereinfachen, gibt es im Salesian Institute eine Arbeitsvermittlungsstelle, die seit Jahren mit großem Erfolg arbeitet.